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Oberschule Apensen

Reportagen

Interview mit Herrn Schröder

Seit fast einem Jahr ist Herr Schröder nun schon unser neuer Schulleiter. Um ihn besser kennenzulernen hat die Schülerzeitung deswegen ein Interview mit ihm durchgeführt und ihm einige interessante und persönliche Fragen gestellt.

Herrn Schröder gefällt unsere Schule bis jetzt ganz gut und er freut sich auch noch auf seine weitere Zeit hier an der Schule. Einen schweren Start hatte er nicht, zur Begrüßung bekam er von seinen neuen Kollegen ein Frühstück. Das Kennenlernen folgte. Zuerst war es jedoch etwas stressig für ihn, aber es dauerte nicht lange, bis der normale Alltag als Schulleiter begann. Eine Umstellung war auch die Schule an sich. Seine vorherige Schule in Rothenburg war um einiges größer und hatte dazu noch einen Gymnasialzweig. Durch das Interview haben wir zudem erfahren, dass Herr Schröder gar nicht von selbst Schulleiter werden wollte, sondern eher reingerutscht ist, da die Schulbehörde ihm den Job angeboten hatte. Für ihn gehören zu einer guten Schule eine wohlfühlende Atmosphäre und der respektvolle Umgang von Schülern und Lehrern miteinander. Er ist der Meinung, dass wenn die Lehrer wirklich Lust haben etwas zu bewirken und den Schülern etwas beizubringen, dass das eine gute Schule ausmacht. Es gibt natürlich immer etwas, was ausbaufähig ist oder was man besser machen kann, aber er ist sehr zufrieden mit dem Umgang untereinander, dass sich die Lehrer auch für die Schüler einsetzen und sich auch großen Aufgaben und Herausforderungen stellen.

Zu seinen alten Kollegen hat Herr Schröder immer noch ein gutes Verhältnis. Wie auch noch in seiner Zeit an der alten Schule, trifft er sich auch außerhalb der Schule mit ihnen. Zu seinen neuen Kollegen hat er zwar auch ein gutes Verhältnis, jedoch ist es anders, da es immer noch auf einer Art und Weise professionell ist und er ab und an auch unangenehme Gespräche führen muss, da er ja nun mal der Chef ist. Mit seinen alten Kollegen hat er immer noch Kontakt und zeigte ihnen auch seinen neuen Arbeitsplatz.

Zu der Inklusion an der Schule sagte er nur, dass es definitiv noch ausbaufähig ist, aber es einfach an Ressourcen und Besetzung fehlt. Dennoch besitzt unsere Schule eine gute Basis, auf der man gut aufbauen kann.

In der Zukunft möchte Herr Schröder unsere Schule digitalisieren und das WLAN ausbauen. In einigen Klassen hat die Digitalisierung schon angefangen, diese Klassen besitzen digitale Tafeln. Nicht nur die Digitalisierung ist eines der Dinge, die eine Rolle in der Zukunft spielen, sondern auch die Mensazeiten sollen stressfreier ablaufen, sodass man nicht nach dem Essen direkt zum Unterricht muss.

Eine weitere Frage, die wir Herrn Schröder gestellt haben, war, welche Schulform er bevorzugt: Oberschulen oder getrennte Real- und Hauptschulen. Er erklärte uns, dass er Oberschulen bevorzugt, weil er es gut findet, dass nach Leistung aufgeteilt wird und somit auch die Chance besteht in Fächern, in denen man nicht so gut ist, in leistungsschwächere Kurse zu gehen.

Um mehr über seine Persönlichkeit zu erfahren haben wir Herrn Schröder ein paare persönliche Fragen gestellt. Wir wollten zum Beispiel wissen, wie für ihn seine Schulzeit war beziehungsweiße ob er immer gut in der Schule war. Wir stellten fest, dass selbst Herr Schröder Phasen hatte, in denen er keine Lust hatte und auch mal faul war. Jedoch war ihm bewusst, wie wichtig die Schule für seine eigene Zukunft war und deshalb ist er auch in seinen faulen Phasen stets ein guter Schüler gewesen.

Vor dem Interview mit Herrn Schröder haben wir herausgefunden, dass sein Fußballherz für Werder Bremen schlägt. Warum Werder Bremen? Ganz einfach, weil es für ihn ein sympathischer Verein ist und aus der Nähe seiner Heimat kommt. Herr Schröder war zudem auch ein begeisterter Marathonläufer, musste dies aber wegen Zeitmangels und Beschwerden am Knie aufgeben. Auch Tischtennis hat er mal gespielt und ist bei Wettkämpfen angetreten. Jetzt möchte er wieder anfangen und hat auch schon mal hier in Apensen beim Tischtennisverein reingeschaut.

In der heutigen Zeit gibt es ja unendlich viele Apps, Filme und Serien. Uns hat interessiert, was denn unser Schulleiter für Apps benutzt und was für Filme und Serien er in seiner Freizeit guckt. Unter seinen Lieblingsserien wie Breaking Bad, Suits und House of Cards war auch überraschenderweise Familie Guy, in der ihm der Humor sehr gefällt. Bei Filmen bevorzugt er Actionfilme, wie Sicario oder Drive. Zur Abwechslung darf es aber auch mal ein älterer Film sein. Viele Apps besitzt Herr Schröder jedoch nicht, nur die Klassiker, wie Google(-Maps), Iserv, die Bahn-App, eine App für Sportergebnisse und lediglich Instagram und Twitter, um Nachrichten zu lesen und auf dem neusten Stand zu sein.

Zum Schluss des Interwies hat Herr Schröder den Abschlussschülern noch den Rat gegeben, offen für Neues zu sein und nicht aus Bequemlichkeit nicht etwas Anderes auszuprobieren. Der erste Weg muss nicht der richtige sein. Auch er war zuerst Bankkaufmann und hat dann erst festgestellt, dass das nicht der richtige Beruf für ihn war und wurde somit Lehrer/Schulleiter. Dennoch bereut er seine Ausbildung als Bankkaufmann nicht, weil er dadurch viel dazugelernt und viele Erfahrungen gesammelt hat.

So das wars. Wenn ihr noch mehr solcher Interviews von Lehrern haben wollt, dann schreibt uns doch bitte eine E-Mail an schuelerzeitung@sz-apensen.de.



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